Enttäuschung: Deutschland führt bei intelligenten Stromzählern überholte Technologie ein
Berlin - Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) kritisiert den Start des Smart-Meter-Rollouts. Am 31. Januar 2020 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) per Allgemeinverfügung bekannt gegeben, wann und für welche Anwendungsfälle, die vom BSI zertifizierten Smart-Meter Gateways (SMGW) zukünftig verpflichtend einzubauen sind.
Nach Ansicht des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft kommen die zertifizierten Geräte viel zu spät und würden kaum mehr Funktionen als bisher genutzte analoge Zähler bieten. Deutschland führt danach eine Technologie ein, die technisch längst überholt ist, auch die Bereitstellung von Echtzeitdaten und eine Steuerungsfunktion würden fehlen.
Auf dieser Basis können Energievertriebe die von der Politik den Verbrauchern versprochenen lastvariablen Stromtarife nicht anbieten. Auch eine intelligente Steuerung von PV-Anlage, Stromspeicher, Wärmepumpe und das Laden des Elektrofahrzeugs im Sinne des Verbrauchers sei nicht mögich. "Die erste Generation intelligenter Messsysteme ist eine Enttäuschung für den Markt als auch die Verbraucher“, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands.
© IWR, 2026
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04.02.2020



