Grüner Wasserstoff: BMWi forciert Transformation der Stahlindustrie mit Milliarden-Hilfen
Berlin - Die Spitzenvertreter der großen deutschen Stahlunternehmen, der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der IG Metall haben sich mit Bundesminister Altmaier getroffen, um gemeinsam eine Zwischenbilanz zur Umsetzung des „Handlungskonzept Stahl“ zu ziehen.
Im Sommer 2020 hat das Bundeskabinett das „Handlungskonzept Stahl“ verabschiedet. In dem anschließenden Dialogprozess haben die beteiligten Akteure an der Konkretisierung und Umsetzung der skizzierten Maßnahmenvorschläge und Ideen gearbeitet.
Das BMWi sieht den Grundstein für den Einstieg in die Transformation beim Stahl nunmehr gelegt. Grundlage sind 5 Milliarden Euro für die Jahre 2022 bis 2024, die für den Sektor mobilisiert werden konnten. Ein großer Teil davon entfällt auf die besonders CO2-intensive Stahlindustrie, so das BMWi.
Von den 5 Milliarden Euro insgesamt enfallen mindestens 1,5 Milliarden Euro auf Projekte im Bereich „Wasserstoffeinsatz in der Industrie“, die u.a. über das IPCEI (Important Project of Common European Interest) Wasserstoff ausgereicht werden sollen (Federführung BMWi). Über das BMU-Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ kommen noch einmal 2,9 Milliarden Euro und über das BMU-Programm „Pilotprogramm für Klimaschutzverträge (Carbon Contracts for Difference)“ 550 Mio. Euro für die Jahre 2022 bis 2024 hinzu.
© IWR, 2026
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04.05.2021



