Neue Studie: Digitalisierung treibt Stadtwerke um
Berlin - Die Stadtwerke in Deutschland befinden sich mitten in der digitalen Transformation. 77 Prozent der Stadtwerke wollen sich in den kommenden zwei bis drei Jahren stark oder sehr stark mit der Digitalisierung auseinandersetzen – vor einem Jahr waren es noch 71 Prozent. Mit Smart Metering – also intelligenten Messstellen – wird von 75 Prozent der Stadtwerke ein eng mit der Digitalisierung verknüpftes Thema ebenfalls als besonders wichtig hervorgehoben.
Das sind Ergebnisse der Stadtwerke-Studie 2017 im Auftrag der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Daran beteiligt waren 101 deutsche Versorgungsunternehmen aller Größenordnungen. Befragt wurden deren Vorstände und Geschäftsführer.
Durch die zunehmende Bedeutung der digitalen Technologien hat sich auch die Einstellung der Stadtwerke gewandelt: 51 Prozent – also über die Hälfte – sehen die Digitalisierung inzwischen als Chance. Vor einem Jahr waren es noch 47 Prozent. Der Anteil der Stadtwerke, die die Digitalisierung als Bedrohung wahrnehmen, ist von 27 auf 22 Prozent gesunken.
Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage können die Stadtwerke insgesamt auf eine starke Basis bauen als Ausgangslage für die anstehenden Herausforderungen. Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich gegenüber dem Vorjahr noch verbessert: 59 Prozent erwarten gute oder sehr gute Geschäfte, 2017 waren es 56 Prozent. Nur sieben Prozent stellen sich auf schlechte Geschäfte ein.
© IWR, 2026
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