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Bundesamt will mehr Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Salzgitter - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) plant eine breite Debatte über Strahlenschutzaspekte beim Stromnetzausbau. Jetzt haben Bürger/innen die Möglichkeit zur Mitsprache bei den anstehenden Forschungsvorhaben.

In dem gerade gestarteten Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau werden die gesundheitlichen Auswirkungen von Stromleitungen untersucht. Das Bundesamt für Strahlenschutz will die Bürger/innen frühzeitig direkt mit einbinden.

Strahlenschutz: Stellungnahmen und Anregungen über Webseite

Interessierte haben bis Mitte September die Möglichkeit, online unter http://www.bfs.de/online-konsultation-netzausbau die Einzelvorhaben des Programms zu sichten und Stellungnahmen hierzu online abzugeben. Diese werden im BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt. Ziel der Online-Konsultation ist es, sämtliche Fragen des Gesundheits- und Strahlenschutzes von Anfang an umfassend zu erörtern. Damit leistet das BfS einen wichtigen Beitrag zu einer Versachlichung der Debatte über den Ausbau der Stromnetze.

Über das Forschungsvorhaben "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau"

Um bestehende wissenschaftliche Unsicherheiten in der Risikobewertung zu verringern und offene Fragen beantworten zu können, führt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein begleitendes Forschungsprogramm zum "Strahlenschutz beim Stromnetzausbau" durch. In insgesamt acht Themenfeldern sollen 36 einzelne Forschungsvorhaben durchgeführt werden. Vorhaben sind bereits angelaufen, die der Ermittlung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes dienen und die zur Präzisierung der Fragestellungen für weitere Projekte beitragen können.

© IWR, 2017

18.07.2017

 



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