Nach Totalsanierung: Alpiq nimmt Schweizer Wasserkraftwerk Gabi wieder in Betrieb
Simplon - Die mehrheitlich zur Schweizer Alpiq gehörende Energie Electrique du Simplon (EES) hat das Wasserkraftwerk Gabi nach einer Totalsanierung offiziell eingeweiht. Nach über 60 Jahren Dauereinsatz mussten die Maschinen im Kraftwerk Gabi ersetzt werden.
Innerhalb eines Jahres wurden die alten Anlagen rückgebaut, ein neues Gebäude errichtet und die hydroelektrischen und mechanischen Komponenten vollständig ersetzt. Das Kraftwerk verfügt nunmehr über zwei Maschinengruppen mit einer Leistung von je 9,5 MW. Die Arbeiten ermöglichten es, den Betrieb der Anlage zu optimieren und die Jahresproduktion um 15 Prozent auf 44 Millionen kWh zu steigern, teilte die Alpiq mit. Investiert wurden über 37 Mio. Schweizer Franken.
Die Aktionäre der EES – Alpiq (81,97 %), EnAlpin (10,79 %), EWBN (3,06 %), FMV (2,68 %) sowie Privataktionäre (1,50 %) – haben seit 2017 rund 70 Millionen Franken investiert, um die Wasserkraftwerke Gondo (2017), Tannuwald (2020) und Gabi (2023) zu sanieren und so einen langfristigen, effizienten und leistungsfähigen Betrieb der Anlagen zu gewährleisten.
Die Gesamtleistung des Kraftwerkskomplexes der EES ist seit 2017 um fast 30 Prozent auf 80 MW gestiegen. Dadurch steigt die durchschnittliche Jahresproduktion auf 258 Mio. kWh.
© IWR, 2026
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27.09.2023



